Skisprungschanze Titisee Neustadt

2011 wand sich Generalsekretär Joachim Häfker vom Skiclub Neustadt mit einer sehr speziellen Aufgabe an uns.

Um die Skisprunghochburg Titisee Neustadt gegenüber anderen Weltcup – Veranstaltungsorten konkurrenzfähig zu halten und die Skisprung Bedingungen zu verbessern, sollte die Hochfirstschanze mit einer Kühlung der Anlaufspur ausgerüstet werden. Dieser speziellen Aufgabe wanden wir uns als Spezialist im Kälteanlagenbau natürlich sehr gerne zu. 

Die besondere Aufgabe bestand darin, eine Kühlanlage die ursprünglich in einem Auslieferungslager eines Lebensmitteldiscounters verwendet wurde so um zu bauen, dass mit ihr die hohen Anforderungen im Spitzensport  bezogen auf die Eisqualität in der Anlaufspur sicher gestellt sind.

Anlagenkonzept

Durch eine Kühlmatte mit ca. 2.5 Kilometer Schlauchleitung werden ca. 1200 Liter eines höchst Umweltfreundlichen  Wasser – Sole - Gemisch auf Betain - Basis gepumpt. Das Volumen der Leitung beträgt ca. 1200 Liter bei einer Höhendifferenz von ca. 40 Meter.

Dieses Gemisch wird in einem Plattenwärmetauscher zur Kühlung der Anlaufspur auf ca. -15 C° von der speziell auf diese Anforderungen von uns umgebaute Verbundkühlanlage abgekühlt.

Regelungstechnisch war die wohl größte  Herausforderung die optimale Temperierung  der „Eisqualität“ in der Anlaufspur.

Denn das Eis darf weder zu hart noch zu weich sein. Zudem müssen Spannungsrisse ebenso wie ein Antauen vermieden werden.

All diesen Herausforderungen stellten wir uns gerne und arbeiteten ein Anlagenkonzept aus das in Südbaden in dieser Form wohl einzigartig ist.