Neubau der Produktion in der Metzgerei Reichenbach

Im Jahr 2012 realisierten wir das Neubauprojekt der Metzgerei Reichenbach.

Seit je her steht die Umweltfreundliche Herstellung der Fleisch und Wurstwaren für die Metzgerei Reichenbach an oberster Stelle.

Da lag es nahe, dass auch die Kälteanlage für den Neubau der Metzgerei den geltenden Umweltanforderungen entsprechen muss.

Nach einer ausgereiften Planung fiel dann die Entscheidung auf ein innovatives Anlagenkonzept das heute schon den Anforderungen des Bundesumweltamtes von morgen entspricht.

Die Ozonschicht der Erde wird bei diesem Anlagenkonzept nicht zerstört. Die Anlage trägt zudem nur sehr wenig zur Erderwärmung bei, weshalb sie auch vom Bundesumweltamt in die Stufe GWP1 eingetragen wurde, die Stufe mit dem derzeit geringsten Potential zur Erderwärmung.

Anlagenkonzept

Die Anlage leistet für die Normalkühlung (+2C°) 180.000 Watt und für den Tiefkühlbereich (-20C°) 19.000 Watt Kälteleistung.

Als Kältemittel werden nur die natürlichen Stoffe Propan und CO2 verwendet.

Von dem Kältemittel Propan, einem natürlich vorkommenden Gas werden nur 16 Kilogramm benötigt.

Zum Vergleich: Bei herkömmlichen Kälteanlagen, die mit FKW Kältemittel direkt verdampfend kühlen, würden in etwa 160 Kilogramm benötigt.

Von dem anderen natürlich vorkommenden Stoff CO2 werden nur 6 Kilogramm benötigt.

Die Abwärme, die beim Kühlvorgang entsteht, wird zum Abtauen der Luftkühler sowie zum Erwärmen des Brauchwassers und der Heizung genutzt.

Die Kälte sowie die Wärme werden mit 6100 Liter lebensmittelechtem Wasser-Sole-Gemisch über ein Rohrsystem, das insgesamt mehr als ein Kilometer lang ist, zu den Kühlstellen transportiert. 

Durch eine höchst moderne Regeltechnik kommunizieren die Anlagen wie Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung und Abwärme Rückgewinnung untereinander, wodurch Erzeugung und Verbrauch der Energie optimiert werden.