Umweldfreundliche Kältetechnik ist für uns selbstverständlich

in Sachen CO2 und Propan Kältetechnik sind wir Ihr Ansprechpartner

Kältetechnik im Einklang mit der Natur

Die Frage nach dem perfekten Kältemittel ist so alt wie die Branche der Kälte und Klimatechnik selbst. Seit einigen Jahrzehnten und in den letzten Jahren immer mehr, werden an Kältemittel nicht nur technische und thermodynamische Anforderungen gestellt. Es drehten auch immer mehr umweltrelevante Anforderungen in den Vordergrund. Die bis heute in aller Regel eingesetzten Standartkältemittel in der Kältetechnik sind die sogenannten FKW und HFKW Kältemittel (Fluorkohlenwasserstoffe / teilhalogenierten Fluorkohlenwasserstoffen). Diese Kältemittel tragen in unterschiedlichster Ausprägung maßgeblich zum Treibhauspotential bei. Dieses Treibhauspotential (GWP / Global Warming Potential) ist maßgeblich für die Erderwärmung verantwortlich.

Die Bundesregierung hat sich gemäß dem Kyoto Protokoll ehrgeizige Ziele bezüglich der CO2 Reduzierung, zur Minderung der Erderwärmung  gesetzt. Durch diese Ziele der Bundesregierung und weiter EU- Verordnungen sind natürliche Kältemittel wie Propan (R290) und CO2 verstärkt in den Vordergrund gerückt.

Natürliche Kältemittel weisen einen erheblich niedrigeren GWP Wert auf, Ihre CO2 Emissionen können nahezu vernachlässigt werden. Als natürliche Kältemittel werden überwiegend CO2 und Propan (R290) eingesetzt. Diese Kältemittel unterliegen in den anerkannten technischen Regel allerdings strengeren Auflagen als die bisher verwendeten Kältemittel. Propan und CO2 sind zum einen brennbar (Propan) und weisen zum anderen sehr hohe Anlagendrücke auf (CO2). Der Einsatz dieser Kältemittel fordert daher anspruchsvolle technische Lösungen.

Die Heinz Moritz GmbH hat schon einige Propan und CO2 Anlagen für unterschiedlichste Anforderungen projektiert und gebaut. Gerne beraten wir auch Sie über die Realisierung einer zukunftssicheren und umweltfreundlichen  Kälteanlage, abgestimmt auf Ihre individuellen Anforderungen in allen denkbaren kältetechnischen Prozessen.  

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Umweltneutrales Kühlen mit dem Kältemittel CO2

Der Einsatz von CO2 als Kältemittel ist fast so alt wie die Geschichte der Kältetechnik selber. Das Kältemittel hat sehr große ökologische und umweltrelevante Vorzüge weil es weder giftig noch brennbar ist. Es besitzt kein Ozonabbaupotential, weder trägt es zum Treibhauspotential bei. Durch die hohen Betriebsdrücke und die Erstickungsgefahr in geschlossenen Räumen  fordert es allerdings höhere Anforderungen an die Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen der Kälteanlage. Durch die Entwicklung der FCKW Kältemittel im 19. Jahrhundert ist es lange Zeit in Vergessenheit geraten. Seit ungefähr der Jahrtausendwende steigt die Nachfrage nach Anlagen mit diesem Kältemittel wieder rasant an. Hintergrund ist das Umdenken von Regierungen und Bevölkerung in umwelttechnischen Fragen.

 

 

 

Umweltneutrales Kühlen mit dem Kältemittel Propan (R290)

Propan besitzt weder Ozonabbaupotential noch trägt es nennenswert zum Treibhauseffekt bei. Das in der Kältetechnik eingesetzte Propan ist mit dem handelsüblichen Propan für die Verwendung in Gasgrills und Campinggasflaschen nicht zu vergleichen. Es handelt sich um ein speziell für die Kältetechnik aufbereitetes und gereinigtes Produkt. Oft findet Propan seine Anwendung in sogenannten indirekten Systemen. Bei diesen Systemen wird eine Sole (kaltes Wasser) aufbereitet mit welchem dann die Luftkühler zur Raumkühlung beaufschlagt werden. Durch die Verwendung dieser Sole wird die Kältemittelmenge im Vergleich zu herkömmlichen FKW Kälteanlagen erheblich verringert.

Vorteile CO2 Kältesysteme

  • hohe Kälteleistung bei kleineren Bauteilen
  • nicht entflammbar
  • hoher Wirkungsgrad  
  • kein Ozonabbaupotential
  • preiswertes Kältemittel

Vorteile indireke Sole Systeme

  • kleinere Kältemittelmengen
  • bessere Warenqualität durch kleinere Temperaturdifferenzen
  • erhebliche Reduzierung der Abtauzyklen der Luftkühler und somit hohe Energieersparnis
  • Anschluss eines Notkühlsystems im Normalfall mit überschaubarem Aufwand möglich
  • Zukunftssichere Investition da mittelfristig die Verwendung von nicht natürlichen Kältemittel durch die  Politik weiter reguliert wird
  • Imagegewinn durch die umweltschonende Kühlung mit natürlich vorkommendem Gas